Wenn Wasser durch die Kelleraußenwand in einen Keller eindringt und die Abdichtung von innen erfolgt, wird dies als „Negativabdichtung“ bezeichnet.
Negativabdichtung heißt allgemein, dass das Wasser nicht am Eintreten in das Bauteil, sondern am Austreten gehindert wird (z.B. an der Innenseite eines Kellers oder an der Außenseite eines Tanks). Die Feuchtigkeit drückt also rückseitig gegen die Abdichtung.
Eine zusätzliche Horizontalsperre (Kapillarsperre) im Bohrloch- Injektionsverfahren zur Absperrung der durchfeuchteten Wandabschnitte ist im nicht erdberührten Bereich erforderlich, um ein aufsteigen zu verhindern.